Bestattungen
Einen verstorbenen Menschen in Würde zu bestatten, ist der letzte Dienst der Liebe, die wir Lebenden einem Verstorbenen noch schenken können. Bei der Vorbereitung und Durchführung der Bestattung helfen wir als Kirchengemeinde gerne.
Es ist sinnvoll, nicht erst im Fall des eingetretenen Todes über Bestattung und Abschied nachzudenken, sondern sich schon vorher persönlich zu informieren und sich Gedanken zu machen. Weiter ist es wichtig mit Familienmitgliedern oder Vertrauenspersonen darüber zu sprechen, wie die eigene letzte Wegstrecke und dann die Bestattung gestaltet werden soll.
Nach der Leichenschau wird eine Bescheinigung ausgestellt, mit der der Todesfall beim zuständigen Standesamt (Sterbeort!) angezeigt wird. Dort erhalten Sie dann die Sterbeurkunden.
Kontaktaufnahme mit einem Bestattungsinstitut Ihrer Wahl
Das Bestattungsinstitut Ihrer Wahl wird Sie bei der gesamten Organisation der Bestattung unterstützen.
Austausch in der Familie
Bitte klären Sie:
Hier wird das Grab ausgewählt und eventuell die Sterbeurkunde empfangen. Dies kann auch an das gewählte Bestattungsunternehmen delegiert werden.Kontaktaufnahme mit dem PfarramtBitte nehmen Sie Kontakt mit dem Pfarramt auf (Tel. 07662 / 6779). Ist niemand erreichbar, so finden Sie auf dem Anrufbeantworter die Kontaktdaten der zuständigen Personen.Für Vogtsburg übernimmt Herr Pfarrer Hannemann auf Breisach die Beerdigungen (Tel. 07667/ 384). Über das Pfarramt bzw. den Pfarrer erfolgt die Terminabsprache des Trauergottesdienstes, Terminfindung für das Trauergespräch,Für das Läuten der Auferstehungsglocke und dem Aushang im Schaukasten der Kirchengemeinde ist das Pfarrbüro (Tel. 6779) zuständig. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf.
Erste Schritte im Trauerfall:
Arzt verständigen (Hausarzt oder Bereitschaftsdienst, nicht Notarzt).Nach der Leichenschau wird eine Bescheinigung ausgestellt, mit der der Todesfall beim zuständigen Standesamt (Sterbeort!) angezeigt wird. Dort erhalten Sie dann die Sterbeurkunden.
Kontaktaufnahme mit einem Bestattungsinstitut Ihrer Wahl
Das Bestattungsinstitut Ihrer Wahl wird Sie bei der gesamten Organisation der Bestattung unterstützen.
Austausch in der Familie
Bitte klären Sie:
- Wer informiert Familie, Verwandte, Bekannte?
- Soll die Aufbahrung Zuhause oder in der Leichenhalle sein? (eine Aufbahrung Zuhause ist für die ersten 36 Stunden erlaubt, mit ärztlichen Placet und Genehmigung auch bis zu 72 Stunden).
- Welche Bestattungsart hat der/die Verstorbene selbst gewünscht? Hat er/sie sich vorab dazu geäußert oder etwas aufgeschrieben, gar die Bestattung punktuell vorbereitet?
- Welche Bestattungsart sehen wir als die richtige an?
- Gibt es familiäre Terminwünsche oder Notwendigkeiten?
- Wer informiert den Pfarrer bzw. das Pfarrbüro?
- Todesanzeige in der Zeitung?
- Sargträger?
- Blumen?
- Wer kümmert sich um was? Was übernimmt der Bestatter?
- ggf. Kontaktaufnahme mit Vereinen/Arbeitgeber
Hier wird das Grab ausgewählt und eventuell die Sterbeurkunde empfangen. Dies kann auch an das gewählte Bestattungsunternehmen delegiert werden.Kontaktaufnahme mit dem PfarramtBitte nehmen Sie Kontakt mit dem Pfarramt auf (Tel. 07662 / 6779). Ist niemand erreichbar, so finden Sie auf dem Anrufbeantworter die Kontaktdaten der zuständigen Personen.Für Vogtsburg übernimmt Herr Pfarrer Hannemann auf Breisach die Beerdigungen (Tel. 07667/ 384). Über das Pfarramt bzw. den Pfarrer erfolgt die Terminabsprache des Trauergottesdienstes, Terminfindung für das Trauergespräch,Für das Läuten der Auferstehungsglocke und dem Aushang im Schaukasten der Kirchengemeinde ist das Pfarrbüro (Tel. 6779) zuständig. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf.
Gestaltung der Trauergottesdienstes
Die Bestattung wird nach einer altehrwürdigen Liturgie vollzogen. Der Trauergottesdienst findet in der Kirche statt. Am Ende des Gottesdienstes wird der Sarg oder die Urne auf den Friedhof gebracht und bestattet. Es ist auch möglich, dass wir uns vom stehenden Sarg in der Kirche verabschieden, wenn eine spätere Einäscherung vorgesehen ist.Im Trauergottesdienst haben Lieder aus dem Gesangbuch, Gebete, Lebenslauf und Trauerpredigt ihren festen Platz. Auch sind persönliche Worte oder Nachrufe möglich.Die Trauerpredigt richtet sich meist aus dem Konfirmandenspruch des/der Verstorbenen. Sollte dieser nicht bekannt sein, kann im Pfarramt im Konfirmationsverzeichnis nachgeschaut werden. (Es sind jedoch leider nicht alle Jahrgänge vorhanden).
Stichwort Kinder und Bestattung
Sind Kinder von einem Trauerfall mit betroffen, sollten wir Erwachsene ihnen ermöglichen, ihre eigenen Erfahrungen mit Sterben und Tod zu machen. Wichtig ist das offene Reden über den Todesfall und das Anbieten von Möglichkeiten zur eigenen Entscheidung des Kindes. Kinder wissen in der Regel sehr genau, was sie möchten, oder finden es meinst schnell heraus. Fragen Sie das Kind: "Willst du Oma noch einsam sehen?" - "Willst du die Hand von Opa noch einmal streicheln und fühlen, wie sie sich kühl anfühlt?" - "Willst Du mit zur Beerdigung oder mit auf den Friedhof gehen?" - "Willst du ein Bild für Opa malen? Sollen wir es in den Sarg legen?"... Lassen Sie Fragen zu. Wenn Sie keine Antworten haben, dann sagen Sie das offen. Äußern Sie auch ihre eigene Trauer. Es ist wichtig, dass wir Erwachsenen nicht gutgemeint unsere Kinder "beschützen" wollen, ohne zu bemerken, dass wir leider oft unsere eigenen Ängste oder Unsicherheiten übertragen. Gehen Sie lieber offen mit Kindern um und ermöglichen Sie ihnen eigenes Erleben. Geben Sie ihnen dabei Sicherheit durch ihre Begleitung und Nähe!

